Uranus
Orbital-Eigenschaften
| Große Halbachse | 19,201 AE |
| Exzentrizität | 0,0472 |
| Neigung der Bahnebene | 0,7699° |
| Siderische Umlaufzeit | 84,011 a |
| mittl. Orbitalgeschwindigkeit | 6,81 km/s |
Physikalische Eigenschaften
| Äquatordurchmesser | 51.118 km |
| Volumen (relativ zur Erde) | 63,8 |
| Masse (relativ zur Erde) | 14,539 |
| Dichte (relativ zur Erde) | 0,23 |
| Hauptbestandteile der Atmosphäre | H2, He |
| Rotationsperiode | 17 h 14 min 24 s |
| Drehsinn | rückläufig |
| Neigung der Rotationsachse | 97,77° |
| scheinbare Helligkeit | +5,38m |
| Oberflächentemperatur | –197 °C |
sonstiges
| Anzahl der Monde | 27 |
| Ringsystem | ja |
Modell Eigenschaften
| Durchmesser | 8,52 mm |
| Entfernung zur Sonne | 478 m |
| Geschwindigkeit | 4,10 mm/Std. |
Mythologisches
Uranus (Uranos) ist einer der Protogenoi, der ältesten Götter der Elemente und der Erstgeborene der Gaia („Erde“), den sie ohne Begattung durch Eros im Schlafe hervorbrachte. Mit Uranos kam das männliche Element in die Welt. Mit seiner Mutter Gaia hatte Uranos viele Nachkommen: zwölf Titanen, drei Kyklopen und drei Hekatoncheiren. Alle diese Kinder waren ihm verhasst, er verbarg sie in der Tiefe der Erde, im Tartaros. Diese böse Tat erfreute ihn und sie erboste Gaia. Ihr Sohn Kronos, ein Titan, entmannte ihn als Strafe für seine schändliche Tat mit einer Sichel. Uranos verfluchte den Sohn, der ihn verraten hatte, dass ihm dasselbe geschehen möge und er von seinen eigenen Kindern hintergangen werde, was dann auch eintrat. Aus dem Samen des abgeschnittenen Geschlechtsteils, welches ins Meer fiel, entstand Aphrodite (die Schaumgeborene), die älteste olympische Göttin. Mit der Erzählung der Entmannung des Uranos nimmt die Urzeugung zwischen Himmel und Erde in der griechischen Mythologie ihr Ende; Uranos selbst spielt in den weiteren griechischen Sagen keine Rolle mehr.